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Hui, das sollte ein stürmischer Abend werden, wie ich mir das schon
im Voraus denken konnte.
Aber was ich erahnte, sollte dann doch nur ein Bruchteil dessen sein,
was mich an demAbend wirklich erwartete.
Die smarten Finnen von NEGATIVE machten wieder Deutschland unsicher,
und genau so tat sich mirauch der Anblick auf, welcher mich erwartete,
als ich am Leipziger "Anker" eintraf.Menschenmassen hatten
sich schon eingefunden, obwohl es noch über eine Stunde dauern
würde,
bis die Türen zur Location geöffnet würden.Die Mädels
schon voll in Stimmung, und fast in Ohnmacht fallend, wenn sich einer
der Jungs am
Fenster sehen lies, erinnerten mich an längst vergangene Tage meiner
Jugend.
Nun, ich ließ mich davon aber nicht beirren und wartete inmitten
des kreischenden Volkes auf den Einlass,welcher sich dann auch recht
Nervenaufreibend gestaltete. Das Ganze ertwas zerknittert überlebt,ging
das Warten im inneren des "Anker" weiter.
Endlich wurde es düster und alles sprach dafür, dass der
Support, ebenfalls aus Finnland, endlich loslegen würde.Ich hoffe
ihr vergebt mir, aber ich hab keinen Schimmer wie diese Band sich nannte
(wer es mir sagen kann, bitte um Info),aber das Talent die Girlies so
richtig in Fahrt zu bringen, hatten die Glamrocker!
Der Sänger hatte noch nicht mal ganz den Mund aufgemacht, war auf
Grund des Kreischens und Rufens nichts mehr zu verstehen.
Aber so lang halten dann wohl die Stimmchen der Mädels doch nicht
durch, so konnte ich dann endlich auch was von der Musik hören.
Nen deftiges Stück Rock haben die Jungs da mitgebracht, und dem
Frontmann mitseiner androgynen, fast schon Mädchenhaften Art, war
es kaum anzusehen, dass er den "Anker" derart zum kochen bringen
würde.
Nun, alles muss ja auch mal ein Ende haben, also waren NEGATIVE an
der Reihe, und als der Umbau beendet warund die Musiker so langsam nach
und nach auf die Bühne kamen, waren die Mädels nicht mehr
zu bremsen.
Bunt, glamourös und durchgeknallt rockten auch NEGATIVE auf der
Bühne, und das Publikum kreischte textsicherden Großteil
der Songs mit. Jonne schien schwer beeindruckt und geizte nicht mit
seinen Reizen, was natürlich immer wieder mit Aufschreien von Seiten
den Publikums bejubelt wurde.
Musikalsch kann man den Jungs nichts nachsagen, sie haben einen phantastischen
Gig geboten, voller Power und Tempo, das Set gut gemischt mit Altem
und Neuem. Die Band in makelloser Spielfreude, der Frontmann stimmlich
in Hochform, gesprächig und voller Bewegungsdrang, das alles ließ
den Abend recht kurzweilig werden.
Ja, die Finnen können eben rocken, ob Glam, Gothic, Metal oder
was auch immer, und dieser Abend war mal wieder
der Beweis dafür!
[Peggy]
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