| Transit
Poetry - Scream Silence |
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Bunker Chemnitz 05.11.2005 Und schon stand das nächste Konzert auf dem Programm, jaha.. so
kann man es sich gefallen lassen. Okay, kurz vor neun in Chemnitz angekommen, hatten wir doch noch ein wenig Zeit, und genehmigten uns erst einmal einen Drink. Der Bunker war nur recht spärlich gefüllt, aber das sollte sich dann doch bis zum Beginn der Konzerte noch ändern. So fanden zum Samstag Abend doch noch einige schwarze Besucher den Weg in diese kleine Location, und kurz nach zehn konnte es nun endlich losgehen. Transit Poetry enterten als erstes die Bühne, und starteten gleich mit einem Song des neuen Albums sowie einem neuen, dem Thema angepassten Outfit, durch. „The Sunvoyager“ war auch die beste Wahl dafür, so kam das vorerst noch skeptische Publikum doch ein wenig in Bewegung. Es wechselten sich bei "Transit Poetry" Songs vom Debüt mit neuem Material ab. So gab es z.B. „Black Water Asylum“, „Retalation of Prometheus“ oder „Edentea“ unter anderem auf die Ohren, was eine wunderbare Mischung gab und super miteinander harmonierte, was man von Feuer und Wasser ansonsten wohl eher nicht behaupten kann ;) Auch ließen sich die Besucher immer mehr aus der Reserve locken und spendeten fleißig Applaus, denn was "Transit Poetry" an dem Abend zu bieten hatten, war wirklich nicht von schlechten Eltern, um nicht sogar zu sagen, phantastisch! Treibend elektronische Klänge, jedoch nicht ohne den rockenden Faktor zu vernachlässigen, Songs welche zum tanzen einluden gepaart mit einer wundervollen Stimme, wie wir es ja von Sascha gewohnt sind, und eine spielfreudige Band, welcher man nicht anmerkte, dass dies das erste Mal war, dass sie die neuen Songs live spielten. Das neue Silberling - Thema „Feuer“ hat "Transit Poetry" wohl auch live die richtige Dosis Feuer untern Hintern gemacht, wenn ich das Ganze mal mit dem Auftritt im Januar vergleiche ;) Beendet wurde das Set mit dem großartigen Rainbirds Cover „Blue
Print“, welches einen tollen Abschluss bildete. Artig bedankte
sich die Band vor verlassen der Bühne beim Publikum, welche wohl
dank diesen Auftritts ein paar Liebhaber mehr gewonnen hat. Jetzt wurde es Zeit für "Scream Silence", welche mit nicht minderer Spielfreude fleißig ans Werk gingen, und das Publikum ebenfalls verstand zu begeistern. „The Sign“ eröffnete den Abend und der angereiste Fanclub unterstützte seine Lieblinge natürlich Tanzender-, Mitsingender- und Beifallspendenderweise, was natürlich die restlichen dunklen Gemüter ein wenig ansteckte. Die Berliner Jungs brachten uns einen Querschnitt durch ihr bisheriges Tun mit, so dass wohl für jeden das Richtige dabei gewesen sein muss. Irgendwie war das Ganze dann doch ziemlich Familiär, eine recht lustige Runde, wie ich meine… so hatte das Publikum genauso ihren Spaß wie die Band. Hardy zündete sich bei fast jedem Song eine neue Zigarette an, um diese kurz danach wieder wegzuwerfen, und bei der Zugabe festzustellen, das keine mehr da sind… ja ja… die blöde Sucht, oder war’s die Nervosität? ;) Auch machte das Mikro Kabel den Frontmann zu schaffen, was allerdings die Stimmung nicht killte, im Gegenteil, man nahm es gelassen und feierte tüchtig weiter. Bei „Agony“ traute sich Hardy in die „tösende Menge“ und animierte die Besucher vor der kleine Bunker Bühne zum mittanzen. Da gab es doch tatsächlich noch Leute, die sich kaum bewegten… verstehe einer die Welt. Ja, nachdem mit „Elegy“ das eigentliche Set beendet wurde, gab es dann sogar noch eine Zugabe, d.h. eigentlich drei... also drei Songs hatten die Jungs dann noch in petto, und so durften wir noch ein wenig den faszinierenden Klängen von "Scream Silence" lauschen, bevor die Kälte der Nacht rief… [Peggy] |